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ALLGEMEINE VERTRAGSBEDINGUNGEN


1 BEREICH UND CHARAKTER DER DIENSTLEISTUNGEN

1.1 Die Leistung beinhaltet mündliche oder schriftliche Übersetzungen. Als schriftliche Übersetzungen gelten sämtliche solche Dienstleistungen, deren Resultat eine Übersetzung von Ausgangstexten ist, die auf elektronischem Wege (z.B. Disketten, CD, Tonband, usw.) oder auf Papierdatenträgern in Auftrag gegeben wurden und in der Zielsprache auf elektronischem Wege oder in Papierform erstellt werden. Als mündliche Übersetzungen (Dolmetschen) gelten sämtliche solche Dienstleistungen, deren Resultat die direkte - oder auf elektronischem Wege vermittelte - mündliche Übersetzung von mündlichen Ausgangstexten in die Zielsprache ist. Dabei kann die erfolgte Übersetzung sowohl auf elektronischem als auch auf mechanischem Wege aufgezeichnet werden, wofür die Feststellungen aus Punkt 7.3 gelten.

1.2 Mangels anderweitiger Vereinbarungen gelten im Zusammenhang mit den Dienstleistungen nachstehende Bedingungen.

1.3 Der Auftragnehmer kann bestimmen, dass der Auftraggeber in seinem Auftrag den Zweck der Übersetzung mitteilt. So können Übersetzungen zum Beispiel folgenden Bestimmungen dienen: 1.3.1 ausschließlich zu Informationszwecken,

1.3.2 zur Veröffentlichung, als sonstige Herausgaben oder zu Werbezwecken,

1.3.3 zur Verwendung im juristischen Bereich, z.B. für Patentverfahren und/oder andere Verfahren,

1.3.4 für sonstige andere Zwecke, die der Übersetzer beim Übertragen des Textes berücksichtigen muss, beziehungsweise

1.3.5 um welche Dienstleistungen es sich bei mündlichen Übersetzungen handelt. Als konsekutives Dolmetschen gelten sämtliche solche Dienstleistungen, bei welchen der Zieltext als Resultat nach einem Block des Ausgangstextes (welcher einen oder auch mehrere Sätze umfassen kann) erklingt und wobei zwischen dem Referenten des Ausgangstextes und dem Publikum sowie der dolmetschenden Person eine direkte Verbindung besteht. Als simultanes oder synchrones Dolmetschen gelten sämtliche solche Dienstleistungen, bei welchen der resultierende Zieltext praktisch zur gleichen Zeit erklingt, wie der Ausgangstext und wobei zwischen dem Referenten des Ausgangstextes und dem Publikum sowie der dolmetschenden Person keine direkte Verbindung besteht.

1.4 Wenn der Auftraggeber die Übersetzung zu anderen Zwecken verwendet, als er in seinem Auftrag angegeben hat, dann gehen die aus der anderweitigen Verwendung entstehenden Schäden oder Folgeschäden zu Lasten des Auftraggebers.

1.5 Wenn der Zweck der Übersetzung dem Auftragnehmer - trotz seiner Nachfrage - im Auftrag nicht mitgeteilt wird, dann hat der Auftragnehmer die Übersetzung nach seinem besten Wissen in einer Weise zu erstellen, als ob der Auftraggeber eine Übersetzung im Sinne von Punkt 1.3.1 zu Informationszwecken in Auftrag gegeben hat.

1.6 Für die Übersetzung von solchen speziellen Terminologien, die im zu übersetzenden Dokument vorkommen, aber noch nicht allgemein bekannt sind, übernimmt der Auftragnehmer keine Verantwortung, mit Ausnahme davon, wenn der Auftraggeber zusammen mit dem Auftrag dem Auftragnehmer auch diese Terminologien zur Verfügung gestellt hat, beziehungsweise solche im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen den Parteien regelmäßig bereitstellt.

1.7 In seinem Auftrag kann der Auftraggeber aufgrund der vorherigen Vereinbarung mit dem Auftragnehmer die Computerbearbeitung der Übersetzung mit einem geeigneten Textverarbeitungssystem beantragen und die Lieferung der Übersetzung sowohl in gedruckter Form, als auch auf einem Datenträger beantragen, beziehungsweise kann auch das Archivieren der Übersetzung beim Auftragnehmer zwecks eventuell später geplanter Modifizierungen erfolgen.

2 ÜBERSETZUNGSGEBÜHREN

2.1 Die Preise der Übersetzungsdienstleistungen werden von der jeweils gültigen Preisliste beim Auftragnehmer oder vom Preisangebot für die betreffende Arbeit bestimmt. Die Grundeinheit bei der quantitativen Verrechnung von schriftlichen Übersetzungen ist die in die Zielsprache übersetzte Charakteranzahl. Für den Auftraggeber umfasst eine Verrechnungsseite 1500 Charakter. Sie enthält die gedruckten Charakter und jeweils eine Leerstelle zwischen den Wörtern. Die angebrochenen Zeilen und Seiten fasst der Auftragnehmer zusammen und dann verrechnet er sie gemeinsam. Der Auftragnehmer ist berechtigt, eine Minimalgebühr festzulegen. Die Grundeinheit bei der quantitativen Verrechnung von mündlichen Übersetzungen ist die Zeit, die für den Auftrag aufgewendet wurde, inbegriffen auch jene Zeitaufwendungen - jedoch nicht ausschließlich - die bei Aufträgen mit Fahrten in die Regionen oder ins Ausland für die Anfahrten am Bestimmungsort, für die Pausen sowie für die Mahlzeiten erforderlich sind.

2.2 Das Preisangebot gilt nur in schriftlicher Form und bleibt für die Zeitdauer von 1 Monat nach seiner Übergabe gültig.

2.3 Falls der Auftraggeber den Charakter der mündlichen Übersetzung nicht mitteilt und dem Auftragnehmer auch kein Hilfsmaterial bereitstellt, beziehungsweise bei schriftlichen Übersetzungen dem Auftragnehmer das zu übersetzende Dokument bei der Angebotsnachfrage nicht zur Verfügung stellt, kann der Auftragnehmer nur ein informatives Angebot geben, welches er nach dem Eingang des Auftrages in Kenntnis des bezeichneten Hilfsmaterials, beziehungsweise des Charakters der mündlichen Übersetzung oder in Kenntnis des zu übersetzenden Dokuments entweder bestätigt oder ein neues verbindliches Preisangebot überreicht und erst nach dessen Annahme mit der Arbeit beginnt.

2.4 Für Lektorarbeiten an schriftlichen Übersetzungen, die von Dritten erstellt wurden, beziehungsweise für die Bewertung von mündlichen Übersetzungen kann der Auftragnehmer Gebühren in Höhe der dementsprechenden Übersetzungsgebühren berechnen.

2.5 Bei schriftlichen Übersetzungen kann der Auftraggeber die Modifizierung der bereits erstellten und abgelieferten Übersetzung beantragen. Insofern die Veränderungen im modifizierten Text im Vergleich zur vorhergehenden Textvariante nicht entsprechend deutlich gekennzeichnet sind, ist der Auftragnehmer berechtigt, dem Auftraggeber die Lektorarbeiten für den gesamten Text in Rechnung zu stellen. Wenn der Auftraggeber nur die Übertragung der Veränderungen in Auftrag gibt und die Veränderungen im zu übersetzenden Dokument gut sichtbar gekennzeichnet hat, übersetzt der Auftragnehmer nur die gekennzeichneten Stellen und stellt dem Auftraggeber nur die übersetzten Textabschnitte, beziehungsweise seine sonstigen damit verbundenen Aufwendungen in Rechnung.

3 AUFTRAGSERFÜLLUNG

3.1 Wenn der Tag (die Uhrzeit) der Leistungserbringung ein wichtiges Element der vom Auftragnehmer akzeptierten Bestellung ist, muss dieser Umstand vom Auftraggeber in seiner Bestellung mitgeteilt werden.

3.2 Eine Voraussetzung für die Einhaltung der Ablieferungsfrist besteht darin, dass in Übereinstimmung mit dem Auftrag auch sämtliche für die Übersetzung notwendigen Dokumente beim Auftragnehmer eingehen. Falls diese Voraussetzungen nicht rechtzeitig erfüllt werden, dann verlängert sich die Abgabefrist in entsprechendem Maße.

3.3 Eine Verspätung berechtigt den Auftraggeber nur dann zum Aufheben des Vertrages, wenn er diesen Umstand im Vertrag gesondert festgelegt hat. Eine Verspätung seitens des Auftraggebers schließt die Verspätung vom Auftragnehmer aus. Im Falle einer rechtmäßigen Aufhebung darf der Auftragnehmer nur das Erstatten seiner begründeten Kosten beanspruchen.

3.4 Insofern es im Vertrag zwischen den Parteien nicht anderweitig geregelt wurde, ist der Auftraggeber verpflichtet, dem Auftragnehmer als Streichungsgebühr 10% des Nettowertes vom Auftrag zu zahlen, wenn er eine bereits in Auftrag gegebene Übersetzung zurückzieht und der Auftragnehmer noch nicht mit der Arbeit begonnen hat.

3.5 Wenn die Vertragspartner keine anderweitigen Vereinbarungen treffen, dann ist der Ort der Leistungserbringung das Büro des Auftragnehmers. Bei einer Leistungserbringung auf dem Postwege hat der Auftragnehmer die Kosten für die Einschreibesendung zu tragen. In diesem Fall trägt der Auftraggeber das Risiko hinsichtlich des Verlusts oder der Beschädigung der Postsendung. Bei einer auf Wunsch des Auftraggebers per Telefax übermittelten Übersetzung übernimmt der Auftragnehmer keine Verantwortung für eventuelle Textverzerrungen aufgrund der Qualität des Telefaxanschlusses. Für eventuelle Beschädigungen der gelieferten Übersetzungen auf dem elektronischen Wege (z.B. E-Mail) trägt der Auftraggeber ebenfalls keine Verantwortung.

3.6 Der Auftraggeber kann die fristgemäß erstellte Übersetzung im Übersetzungsbüro übernehmen. Wenn der Auftraggeber trotz schriftlicher Aufforderung durch den Auftragnehmer die Übersetzung nicht übernimmt, kann der Auftragnehmer den Vertrag aufheben und das Erstatten seines entstandenen Schadens sowie der damit verbundenen angefallenen Kosten beantragen. Der Auftragnehmer muss das zu übersetzende Dokument und die nicht übernommene Übersetzung nur bis 30 Tage nach Ablauf der Abgabefrist aufbewahren. Nach Ablauf dieser Frist übernimmt er für das Material und die Dokumente keine Verantwortung.

4 VIS MAJOR

Durch Vis major (unabwendbare äußere Einflüsse) wird der Vertrag zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber aufgehoben. Der Auftragnehmer kann seine Kosten, beziehungsweise den Gegenwert für erfolgte Teillieferungen fordern.

5 GARANTIEÜBERNAHME

5.1 Der Auftragnehmer hat die Übersetzung in der Zielsprache in guter Qualität und in einer Weise anzufertigen, die dem Zweck des Übersetzens entspricht. Der Auftragnehmer ist nicht verpflichtet, die im zu übersetzenden Dokument vorkommenden speziellen Terminologien zu übersetzen (siehe Punkt 1.7). Jegliche Reklamationen im Zusammenhang mit der Qualität der Übersetzungen sind im Falle von schriftlichen Übersetzungen innerhalb von zwei Wochen nach der Übernahme der Übersetzung geltend zu machen, beziehungsweise bei mündlichen Übersetzungen unmittelbar nach dem Dolmetschen, jedoch spätestens innerhalb von einer Woche. Innerhalb des gleichen Zeitraums können auch eventuelle Schadenersatzforderungen gegenüber dem Auftragnehmer angemeldet werden. Eventuelle Übersetzungsmängel hat der Auftraggeber zu begründen. Nach dem Ablauf von sechs Monaten nach der Leistungserbringung können keine Garantieansprüche mehr geltend gemacht werden.

5.2 Bei schriftlichen Übersetzungen hat der Auftraggeber dem Auftragnehmer die Möglichkeit zur Korrektur von tatsächlichen Übersetzungsmängeln sowie ausreichend Zeit zur Verfügung zu stellen. Insofern der Auftraggeber diese Möglichkeit verweigert, oder zur Behebung dieser Mängel dritte Personen beauftragt, wird der Auftragnehmer von seiner Verpflichtung zum Beheben der Mängel befreit. Insofern der Auftragnehmer innerhalb des ihm zur Verfügung gestellten Zeitraumes die Mängel behebt, dann ist der Auftraggeber verpflichtet, die Rechnung vom Auftragnehmer in vollem Umfang zu begleichen, mit Ausnahme davon, wenn dem Auftraggeber aufgrund des Verzugs nachweislich Schäden verursacht wurden, beziehungsweise wenn die Abgabefrist im Sinne von Punkt 3.1 festgelegt wurde. Bei mündlichen Übersetzungen ist der Auftraggeber verpflichtet, seine Reklamationsansprüche bezüglich der Übersetzungsmängel mit drei übereinstimmenden, unvoreingenommenen und mit Namen unterzeichneten Meinungen zu bekräftigen. Mangels dessen ist der Auftraggeber verpflichtet, die Rechnung vom Auftragnehmer in vollem Umfang zu begleichen.

5.3 Wenn der Auftragnehmer innerhalb der betreffenden verlängerten Abgabefrist die Mängel nicht behebt, kann der Auftraggeber vom Vertrag Abstand nehmen oder kann eine Zahlungsermäßigung beantragen. Bei unwesentlichen Mängeln steht dem Auftraggeber das Abstandsrecht nicht zu. Als unwesentlicher Fehler gilt, wenn im Text keine sinnverwirrenden Übersetzungsmängel vorzufinden sind.

5.4 Ansprüche zur Behebung der Mängel berechtigen den Auftraggeber nicht zum Einbehalten der vereinbarten Übersetzungsgebühren.

5.5 Bei Übersetzungen, welche gedruckt erscheinen oder auf eine andere Weise veröffentlicht werden erstreckt sich die größere Verantwortung bezüglich eventueller Übersetzungsfehler nur dann auf den Auftragnehmer, wenn der Auftraggeber im Sinne von Punkt 1.3.2 verfahren ist und wenn es dem Auftragnehmer ermöglicht wurde, die Probeabzüge zu überprüfen oder die Autorkorrektur auf eine andere Weise durchzuführen. In solch einem Fall kann der Auftragnehmer auch für die Korrektur gesonderte Gebühren berechnen.

5.6 Bei schriftlichen Übersetzungen können im Falle von schlecht lesbaren (handschriftlich oder verwischt), unleserlichen, beziehungsweise sinnlosen Dokumenten keinerlei Garantieansprüche geltend gemacht werden. Bei mündlichen Übersetzungen können im Falle von Äußerungen in speziellen Dialekten, außerdem bei Texten, welche die normale Sprechgeschwindigkeit überschreiten oder im Falle von schlechten technischen Voraussetzungen (welche den Frequenzbereich des menschlichen Hörvermögens zu mehr als 30% einschränken oder welche die Verwendbarkeit der Anlage ansonsten in beträchtlichem Maße einschränken) keinerlei Garantieansprüche geltend gemacht werden, beziehungsweise auch nicht bei solchen Ausgangstexten, die auch in der Ausgangssprache nicht interpretierbar sind.

5.7 Als schwer schreibbarer Text gilt, wenn er überwiegend Tabellen, Formeln und Kennziffern enthält oder wenn beim Schreiben des Textes ein anderes Alphabet (z.B. lateinische oder kyrillische Buchstaben) verwendet werden muss.

5.8 Stilistische Korrekturen (Veränderungen), spezielle Fachausdrücke (insbesondere branchenspezifische, beziehungsweise vom Auftraggeber firmenintern verwendete Ausdrücke) sowie nicht definierte Abkürzungen werden nicht als Übersetzungsmängel anerkannt, wenn der Auftraggeber dem Auftragnehmer vorher keine diesbezügliche Liste zur Verfügung gestellt.

5.9 Für Namen und Anschriften, welche nicht mit lateinischen Buchstaben geschrieben sind oder für deren Übertragung in eine Schriftweise mit lateinischen Buchstaben, übernimmt der Auftragnehmer keinerlei Verantwortung. In solchen Fällen ist es empfehlenswert, wenn der Auftraggeber die Schreibweise der Namen und der speziellen Bezeichnungen mit lateinischen Druckbuchstaben auf einem gesonderten Blatt angibt.

5.10 Für solche Übersetzungen, die bei der Bestellung in einem vorher festgelegten oder in der Bestellung nicht festgelegten Textverarbeitungsprogramm erstellt und auch auf einem Datenträger transportiert wurden und bei welchen dann auf den Computeranlagen beim Auftraggeber Kompatibilitätsprobleme auftreten, übernimmt der Auftragnehmer keinerlei Verantwortung. Wenn der Auftraggeber einen diesbezüglichen Auftrag erteilt, führt der Auftragnehmer die Archivierung der Übersetzung auf einem Datenträger mit der größten Sorgfalt aus, wird jedoch jegliche Schadenersatzansprüche wegen Datenverlust - die der Auftraggeber eventuell geltend machen möchte - in jedem Fall von sich weisen.

5.11 Wenn der Auftraggeber die Übersetzung als dringenden Auftrag bestellt, wird dadurch die Überprüfungstätigkeit des Auftraggebers auf dem üblich hohen Niveau notwendigerweise ausgeschlossen. In solch einem Fall übernimmt der Auftragnehmer keinerlei Verantwortung für eventuelle Ungenauigkeiten in der Übersetzung, obwohl er die Übersetzung auch in solch einem Fall mit der größtmöglichen Sorgfalt und Aufmerksamkeit bearbeitet.

5.12 Die Reproduktion von Zahlen erfolgt aufgrund des Manuskriptes. Für das Umrechnen von Zahlen, Abmessungen, Valuten und ähnlichen Angaben übernimmt der Auftragnehmer keinerlei Verpflichtungen.

5.13 Der Auftragnehmer ist verpflichtet, die Übersetzung mit der entsprechenden Sorgfalt zu erstellen, er kann jedoch nicht dazu verpflichtet werden, den subjektiven Erwartungen des Auftraggebers zu entsprechen.

5.14 Der Auftragnehmer übernimmt keinerlei Verantwortung für solche Übersetzungsmängel, welche aufgrund von Fehlern, fehlenden Textstellen oder Mehrdeutigkeiten im übergebenen Ausgangstext entstanden sind, beziehungsweise wenn es sich um einen Text handelt, der auch in der Ausgangssprache nicht interpretierbar ist.

5.15 Die Manuskripte, Originaldokumente oder ähnliche Unterlagen, welche der Auftraggeber auf Papier oder auf elektronischen Datenträgern dem Auftragnehmer zur Verfügung gestellt hat, sind dem Auftraggeber nach der Ablieferung der Übersetzung zurückzugeben, mit Ausnahme jenes Falles, wenn der Auftraggeber die Archivierung der Originaldokumente beim Auftragnehmer genehmigt.

5.16 Der Auftragnehmer verpflichtet sich dazu, dass er sämtliche Mitarbeiter, die Einsicht in das zu übersetzende Dokument, beziehungsweise in die fertige Übersetzung haben, zur Geheimhaltung des Übersetzungsinhaltes verpflichtet.

6 SCHADENERSATZ

Der Auftragnehmer ist im Sinne der allgemeinen Regelungen des Zivilrechts für solche Schäden verantwortlich, die er beim Auftraggeber mit der Übersetzung verursacht hat. Er ist nicht dazu verpflichtet, jenen Teil des Schadens zu ersetzen, der als Folge des Verhaltens vom Auftraggeber eingetreten ist. Bezüglich des ausgebliebenen Gewinns erstreckt sich die Verantwortung des Auftragnehmers nur in solch einem Fall, wenn ein ausgesprochener kausaler Zusammenhang mit der Übersetzung bewiesen werden kann.

7 ZAHLUNGSWEISE

7.1 Insofern die Parteien keine anderweitigen Vereinbarungen getroffen haben, erfolgt die Zahlung durch Überweisung. Die Zahlungsfrist beträgt - ohne Rücksicht auf den Übergabetag der Übersetzung - 10 Arbeitstage nach dem Ausstellungsdatum der Rechnung, falls die Vertragsparteien keine anderweitigen Vereinbarungen getroffen haben.

7.2 Bei einem Zahlverzug kann der Auftragnehmer die Annahme von weiteren Übersetzungsaufträgen sowie deren Abgabe einstweilig unterbrechen.

7.3 Die Dienstleistung des Auftragnehmers gilt als geistiges Produkt. Bis zum restlosen Begleichen der Rechnung erhält der Auftragnehmer seine Rechte im Zusammenhang mit der Verwendung seines geistigen Produktes aufrecht. Die Genehmigung zur Verwendung kann erst mit dem vollständigen Begleichen der Rechnung als erteilt betrachtet werden.

7.4 Bei einem Zahlverzug ist der Auftraggeber verpflichtet, auch die jeweils geltenden Verzugszinsen zu zahlen.

7.5 Bei einem Zahlverzug seitens des Auftraggebers behält sich der Auftragnehmer das Recht vor, die noch bei ihm befindlichen übrigen Übersetzungsaufträge bis zur Zahlung einstweilig zu unterbrechen. Diese Bedingung bezieht sich auch auf jene Aufträge vom Auftraggeber, für welche die Parteien im Auftrag eine festgelegte Lieferungsfrist vereinbart haben (siehe Punkt 3.1).

8 SCHLICHTEN VON STREITFRAGEN

8.1 Die Vertragspartner tun alles in dem Interesse, eventuelle Streitfragen untereinander auf dem friedlichen Wege zu regeln.

9 INKRAFTTRETEN, GÜLTIGKEIT

Vorliegendes Dokument tritt am Tage seiner Herausgabe in Kraft und bleibt zum Widerruf gültig.

Budapest, Januar 2004

Telecom-Ford fordíóiroda: www.telecomford.hu 1012 Bp., Attila út 77 IV.5. 214-0304, 30/914-7146 fax: 214-0334 forditoiroda@telecomford.hu